Olmoti und Empakaai Krater
Nahe am Ngorongoro Krater sind zwei weitere Krater
gelegen. Sie sind weniger bekannt und weniger besucht aber ideal
und interessant für Walking Safaris fern der sonst üblichen
Touristenrouten. Beide Krater bieten ihnen seltene Augenblicke der
Ruhe und des Friedens, den sie nur an einsam gelegenen und einzigartigen
Plätzen wie diesen finden können.
Der Olmoti Krater
Der Boden des Olmoto Kraters ist flach und mit
Gräsern bewachsen. Neben Massais, die in dieser Gegend ihre
Viehherden weiden, können Sie z.T. auch Elandantilopen, Büffel
und Riedböcke sehen. Der Munge River entspringt hier und bildet
am Kesselausfluss einen kleinen aber spektakulären Wasserfall,
der Hunderte von Metern in die Tiefe stürzt.
Von den Kraterhöhen kann man die Mulde ausmachen,
die die Hänge des Olmoti, Empakaai, Lolmalasin und Losirua
Vulkane mit den äusseren Kraterhängen des Ngorongoro verbinden.
Dieses flachem begraste Bassin wird die Embulul Depression genannt.Wie
die Malanja Depression westlich davon sammeln sich hier die Regenfälle,
die dann wieder an dem Fuss der Hänge austreten.
Der Empakaai Krater
Von dem Kraterrand hat man einen hervorragenden
Ausblick auf das grüne Paradies im Innern des Kraters. Die
Kaldera hat einen Durchmesser von ungefähr 6 km unrd fast die
Hälfte des Kratergrunds ist bedeckt von einem Kratersee. Das
Wasser des Sees ist leicht alkalisch und der See ist mit 85 m aussergewöhnlich
tief für einen alkalihaltigen See in Ostafrika. Die bewaldeten
Kraterwände erreichen an manchen Stellen bis zu 300 m Höhe.
Auf dem Pfad hinab zum Kraterboden hat man an vielen
Stellen eine spektakuläre Sicht auf den Kratersee und die umgebende
Landschaft.Von den Ost-und Nordhängen des Kraters sieht man
die dramatische Spitze des letzten noch aktiven Vulkans, des Oldonyo
Lengai. An klaren Tagen sieht man bis zum Grossen Grabenbruch und
dem Lake Natron und manchmal sogar die schneebedeckte Spitze des
Kilimanjaros.
Entlang des Weges zum Sees können Sie Büffel,
Buschböcke, Blue Monkeys und viele Vögel sehen ( wie Sunbirds
und Turacos). Am Ufer des Sees sind häufig Wasserböcke
und Elandantilopen zu beobachten. Es ist ein Vergnügen an dem
Ufer des Sees entlang zu wandern und die Einsamkeit und Unberührtheit
dieser wilden Gegend zu erfahren.
Beide Krater liegen in einer Höhe von über
3000 m über dem Meersspiegel und sind daher insbesondere im
Juni, Juli und August empfindlich kalt.
Von den Kraterhöhen hat man eine hervorragende
Aussicht auf das grüne Paradies im Innern des Kraters. Die
Kaldera hat einen Durchmesser von ungefähr 6 km, und der Kraterboden
ist zur Hälfte von einem Kratersee bedeckt. Das Wasser des
Sees ist leicht alkalisch, und der See ist mit 85 m ungewöhnlich
tief für einen sauren See in Ostafrika. Die Kraterwände
erreichen an manchen Stellen bis zu 300 m Höhe.
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